Der „stille Star“ der DJK

Die DJK blickt als mitgliederstärkster Verein im Gemeindebereich auf eine ereignisreiche Zeit zurück. Bei der Jahresabschlussfeier lenkt Vorsitzender Stefan Obendorfer den Blick auf 2018 und zeigt sich zufrieden mit den Entwicklungen.

Bei der DJK Dürnsricht-Wolfring sind neben der Gymnastikabteilung zahlreiche Fußballmannschaften im Einsatz, denen drei Plätze zur Verfügung stehen. Besonders intensiv, so Stefan Obendorfer, sei die Nachwuchsarbeit sowohl im männlichen als auch im weiblichen Bereich. Bei den Damen gebe es sogar ein Team, das in der Landesliga spiele.

Der DJK-Vorsitzende gab bekannt, dass sich der Club nach einem Trainer für die erste Herrenmannschaft, die momentan im unteren Tabellendrittel der Kreisklasse rangiert, werde umsehen müssen. Als erfreulich wertete es Obendorfer, dass heuer im Mai ein nahtloser Wechsel für die Pächterschaft des Sportheims gelungen sei. Nach zwei Jahrzehnten hatte das Ehepaar Susi und Erhard Schmid Abschied genommen. Nach anfangs erfolgloser Nachfolgersuche sei dann plötzlich die neue Lokalbetreiberin Jeanette Sade aufgetaucht. „Ein echter Glücksgriff“, wie der Vorsitzende erfreut feststellte.

Die DJK Dürnsricht-Wolfring hat 2018 einen bis dahin existierenden Sandplatz endgültig in einen begrüntes Spielfeld umgestaltet. Dazu lief nach Worten Obendorfers eine Art Bausteinaktion, deren Ergebnis wesentlich zur Finanzierung des Vorhabens beitrug. Das Gelände in einen ordentlichen Zustand zu versetzen, sei allein schon wegen des vielfältigen Trainings- und Spielbetriebs unbedingt notwendig gewesen.

Was folgte, waren Ausführungen zu verschiedenen Begebenheiten, über die sich der Verein nach Worten seines Vorsitzenden freuen kann. Für den Hauptplatz hatte die DJK vor vielen Jahren gebrauchte Sitze aus dem damaligen Fundus des 1. FC Nürnberg erworben. Nun sollen sie durch Sitzschalen ersetzt werden, die aus der Allianz-Arena des FC Bayern München kommen.

Ein Club wie die DJK Dürnsricht-Wolfring schöpft seine Kraft aus der Arbeit einzelner Mitglieder. Stefan Obendorfer erwähnte Alfons Straller und Konrad Kemptner, die heuer wegen ihrer langen Dienste zu Ehrenmitgliedern ernannt wurden. Er lenkte den Blick aber auch auf den Funktionär Tobias Kemptner, der vor wenigen Monaten den Ehrenamtspreis des Deutschen Fußball Bundes (DFB) in München verliehen bekam.

Noch viel länger ist der aus Wolfring stammende Hans Heimler für die DJK im Einsatz. Er war Aktiver und Trainer, übernahm Vorstandsämter, ist Vereinsfotograf, Mitgestalter der Chronik und verwaltet Mitgliederbewegungen per Computer. Dafür wird ihm am 30. März 2019 bei einer Tagung in Falkenberg die Auszeichnung „Stiller Star“ des DJK-Diözesanverbands übergeben. Auch der Verein selbst wird nach Worten von Stefan Obendorfer im Mittelpunkt stehen. Er bekommt bei seiner Hauptversammlung im März die „Silberne Raute“ des DFB.