Georg Winkler und die DJK gehen ab sofort getrennte Wege

Georg Winkler steht mit sofortiger Wirkung nicht mehr als Trainer bei der DJK Dürnsricht-Wolfring zur Verfügung. Nachdem es Winkler gelang in seiner ersten Saison nach dem Kreisligaabstieg den Abwärtstrend zu stoppen, befindet sich die erste Mannschaft im Moment auf dem 11. Tabellenplatz der Kreisklasse.
Bereits Anfang Oktober fanden Gespräche zwischen den Vereinsverantwortlichen und Winkler statt, in welchen man Winkler mitteilte, ihn für die nächste Saison verpflichten zu wollen. Es musste seitens Winkler jedoch in Aussicht gestellt werden, dass der aktuelle Kader auf jeden Fall gehalten werden muss und Verstärkungen für eine positive Entwicklung sinnvoll wären. Der Verein kommunizierte in dem Gespräch jedoch auch, dass man sich nach Spielertrainern umschauen muss und werde, falls die Verpflichtung von Verstärkungen nicht absehbar sei bzw. die aktuellen Spieler nicht gehalten werden können.
Die Vereinsverantwortlichen versuchten daraufhin in sehr vielen Gesprächen sowohl mit internen als auch externen Spielern, diesem Anspruch gerecht zu werden. Ohne vielversprechende Aussichten neue Spieler verpflichten zu können und dem Risiko die eigenen Spieler zu verlieren, wurden dann auch Gespräche mit potentiellen Spielertrainern aufgenommen. Der Verein konnte dann Ende November die Verpflichtung des Spielführers des Landesligisten SC Ettmannsdorf, Erkan Kara, als Spielertrainer für die Saison 19/20 verzeichnen.
Aufgrund der Gespräche im Herbst zwischen den Vereinsverantwortlichen und Georg Winkler sowie der Tatsache, dass ein Spielertrainer für den Sommer 2019 verpflichtet wurde, war laut Georg Winkler eine Weiterarbeit in der Rückrunde nicht mehr möglich.
Die Vereinsführung argumentierte die Entscheidung folgendermaßen: „Aus all den Umständen, den Gesprächen mit sehr vielen Spielern und der Tatsache, dass wir in den letzten fünf Spielen vor der Winterpause nur zwei Punkte geholt haben, entschieden wir uns trotz der Gespräche im Herbst, dass wir als Verein im Sommer 2019 einen Spielertrainer verpflichten müssen, um mehr Qualität in die Mannschaft zu bringen, und den eigenen Spielern einen Anreiz geben, auch nächste Saison bei der DJK zu spielen. Des Weiteren müssen wir unseren sehr guten Jugendspielern, welche in Zukunft in den Seniorenbereich integriert werden sollen, eine fundierte Basis bieten, um sie im Verein halten zu können.“ Abteilungsleiter Schleicher Stefan merkte dazu an: „Ich möchte aber auch ganz klar und deutlich sagen, dass die momentane, für uns auch unerwartet schlechte Platzierung in der Tabelle nicht mit der Leistung des Trainers in Zusammenhang gebracht werden kann. Die Ursache ist vielmehr in den vielen Langzeitverletzten aus der Vorrunde zu begründen. Wir bedauern die Entscheidung von unserem Girgl sehr, werden diese jedoch akzeptieren und respektieren, da unser Girgl bei der DJK nicht nur Trainer, sondern auch ein unglaublich wichtiger Teil des Vereins ist. “